Freitag, 23. Februar 2018

Wenn Lebens(t)räume platzen

Jeder hat Lebensträume.
Im jugendlichen Alter andere als in der Lebensmitte oder vor der vierten Lebensphase, der Pension.
Träume geben uns Motivation und Schwung.
Nicht alle Träume werden Wirklichkeit – einige platzen.
Wie leben wir mit nicht erfüllten Wünschen und Träumen?
Wie verarbeiten wir zerplatzte Träume und Visionen, die nie Wirklichkeit wurden?
Wie finden wir ein Ja zu uns und zu unserem Leben – wenn wichtige Ziele nicht erreicht wurden?
Wodurch findet unser Leben Sinn, Tiefe und Weite – jenseits unerfüllter Träume?

Der Referent


Kuno Kallnbach

Kuno Kallnbach

64 Jahre alt, verheiratet, 3 erwachsene Kinder.

Kuno Kallnbach ist Theologe und Coach.
Seit 10 Jahren Programmleiter auf dem Schönblick.
Inhaltlich verantwortlich für die Kongress-, Tagungs- und Bildungsarbeit
der größten evangelischen Tagungsstätte in Deutschland.
Davor 18 Jahre Leiter eines Gemeinschaftsverbandes in Hessen
und 11 Jahre Jugend- und Gemeindearbeit.









Bericht aus der Presse:


Kuno Kallnbach am 23.02.2018: „Wenn Lebens(t)räume platzen“



Bei eisigen Temperaturen im Freien genossen wir die Wärme im Bonhoeffersaal und das herzhafte Vesper. Durch das Programm begleitete uns ein Jazz-Ensemble mit Musikern der Steinheimer Bigband, ein echtes musikalisches Highlight!


Wir freuten uns über Kuno Kallnbach aus Schwäbisch Gmünd als Referent. Der 64 Jahre alte Theologe und Coach ist seit 10 Jahren Programmleiter auf dem Schönblick und somit bei der größten deutschen evangelischen Tagungsstätte verantwortlich für die Kongress-, Tagungs- und Bildungsarbeit.
Wahrscheinlich hat jeder von uns Träume und Visionen für sein Leben. Auch wie Träume platzen können, hierfür kennen wir Beispiele: Eine schlimme Diagnose vor Beginn der Rente, der Ehepartner / die Ehepartnerin verlässt die Beziehung mit einer / einem Anderen, die Firma muss Konkurs anmelden und das Generationenerbe ist dahin…


Der erste Traum von Herrn Kallnbach war schon vom dritten Lebensjahr an die Übernahme des Versicherungsbüros seines Vaters. Logischerweise machte er eine Ausbildung als Versicherungskaufmann. Doch schon in jüngeren Jahren war für ihn klar, dass er einer anderen Vision nachgehen sollte: Jesus Christus. Also studierte er vier Jahre Theologie. Anschließend verbrachte er interessante Jahre in der Jugendarbeit des Crischona Gemeinschaftswerks und durfte Anteil an einer wachsenden Gemeinde haben.



Der nächste Schritt war die Berufung in den Hessischen Gemeinschaftsverband. Mit dieser Berufung war die Hoffnung verbunden, dass auch hier das gleiche Gemeindewachstum stattfindet. Die Wirklichkeit sah aber anders aus. Es ging trotz ständiger Aktivitäten und Anstrengungen rückwärts. Verständlich, dass er so an den Rand eines Burnouts getrieben wurde.


Eine Auszeit brachte dann einen neuen Traum: Es braucht „geistliche Zentren“ nach dem Vorbild der Mönche des Abendlandes. Der Traum hat sich zur Vision weiterentwickelt. Fleißig wurde daran gearbeitet und gefeilt, um dann festzustellen, dass die Gemeinde nicht mehrheitlich hinter der Umsetzung stand. Herr Kallnbach musste frustriert feststellen, dass sein Traum wieder geplatzt war und sich sagen lassen: „Wenn dein Pferd tot ist, dann steige ab“.


Wieder folgte ein Neubeginn und damit nun ein Umdenken und ein verändertes Verhältnis zu Gott. Der Schmerz über das Ende der Träume hat ihm beigebracht: Ich muss aus dem Bestreben aussteigen, selbst Täter und Retter zu sein. Ich bin nicht zuerst ein Arbeiter für Gott sondern ich bin geliebt von Gott, ich bin sein Kind. Es braucht nicht mehr mich als Opfer, das Opfer hat der Gekreuzigte schon für uns gebracht.


Thomas Puschmann

 

Freitag, 20. Oktober 2017

Der … Blick in den Spiegel

DAuch wenn Männer den Blick in den Spiegel weniger lieben, kennt jeder den “Spiegelblick des Lebens”.
Manche Männer sind dann sehr stolz auf sich. Der Daumen geht nach oben – doch, der Haarschnitt
passt und man schwimmt selbstsicher auf der Welle des Erfolgs.
Gute Zeiten – die Freude ist ins Gesicht gezeichnet.
In Zeiten der Enttäuschung oder mitten im Berufsalltag der stressigen Herausforderungen
meiden wir am liebsten unser Spiegelbild. Wie kommt wieder Glanz und Zuversicht in unsere Augen,
die ja ein Spiegel unserer Seele sind. Und wenn Hoffnungen und Beziehungen aussehen wie ein
zerbrochener Spiegel, der auf dem Boden liegt – wie kommt Heilung und neuer Lebensmut in die
Lebenswelt von Männern.

Der Referent


Hans Martin Stäbler

Hans-Martin Stäbler

Jahrgang 1951, geb. in Herbrechtingen, verheiratet, 5 Kinder.

Ausgebildeter Elektrotechniker mit theologischer Ausbildung im
Johanneum Wuppertal. 36 Jahre Tätigkeit in der missionarischen Jugendarbeit,
zuletzt 21 Jahre als Generalsekretär des CVJM-Bayern. 2014 für seine Verdienste
in dieser Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Zusammen mit seiner Frau Renate ist er ein „Pionier der christlichen Seefahrt“ in Deutschland.

Außerdem ist er in überregionalen Organisationen wie ProChrist, dem Christival,
dem ERF sowie dem Hauptausschuss der Evangelischen Allianz Deutschland engagiert.
Seit April 2012 als theologischer Referent und Evangelist bei ERF Medien
im In- und Ausland tätig und seit Februar 2014 Generalsekretär bei
Christen in der Wirtschaft e. V.




Bericht aus der Presse:


Hans-Martin Stäbler am 20.10.2017: „Der … Blick in den Spiegel“



Zum letzten Männervesper konnten wir Herrn Hans-Martin Stäbler als Gast und Referent beim Steinheimer Männervesper begrüßen. Der vielseitige Elektrotechniker, Theologe, CVJM-Generalsekretär, Generalsekretär der „Christen in der Wirtschaft e.V. und Bundesverdienstkreuzträger hatte uns einige nachhaltige Denkanstöße mitgebracht, die von den etwa 80 Zuhörern, gestärkt vom reichhaltigen Vesper und eingestimmt vom Männerchor Eintracht Sontheim aufmerksam vernommen wurden.
Welche vielfältige Rolle die Spiegel in unserem Lebensalltag spielen, weiß dabei noch jeder. An diesem Abend aber rückten tiefere Bedeutungen in das Blickfeld. Spiegel bringen wir in Verbindung mit Glanz, aber auch mit Zerbruch, mit Täuschungen und Verzerrungen.


Herr Stäbler nahm uns in vier Gedanken zum Thema mit:


1. Der klare Spiegel
Gott hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Wir dürfen dankbar sein darüber, was er uns in die Hand gegeben hat und darüber, dass er uns geschaffen und uns Würde mitgegeben hat („du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet“, Ps. 139,13). Dankbare Menschen sind angenehme Mitbürger. Lasst uns beim Blick in den Spiegel Dankbarkeit lernen.
Eine Übung für Zuhause haben wir auch bekommen: Wenn wir uns einmal in der Woche eine Minute lang bewusst im Spiegel betrachten, können wir erkennen, wie wir wirklich sind.


2. Der Blick in den Rückspiegel
Hier können wir den Weg erkennen, den Gott mit uns zurückgelegt hat. An der bewältigten Strecke gibt es Stationen, auf die wir uns im Rückblick besinnen können. („Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“, Ps. 103,2).


3. Der Blick in den Spiegel treibt uns zur Umkehr.
Man kann beim Blick in den Spiegel auch erschrecken, wenn Verborgenes ans Licht kommt. Wir können das aber zum Anlass nehmen, uns wieder Gottes Zuspruch zuzuwenden und seine Nähe und Vergebung zu suchen („Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“, Ps. 51,12)


4. Der Scheinwerferspiegel
Der Blick nach vorne heißt für uns Christen Gottes neue Welt ins Auge zu nehmen. Wer sich vor dem Tod nicht fürchtet, kann seine Aufgaben im Leben ohne Angst wahrnehmen. Herr Stäbler endet seinen Vortrag mit Worten aus einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer. „Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!“.
Was uns vom Männervesper-Team angeht: Wir richten den Scheinwerfer zunächst auf die kommende Veranstaltung am 23. Februar 2018. Zwar steht der Referent noch nicht fest und damit ist auch das Thema noch offen. Dennoch versprechen wir Ihnen einen jeder Beziehung gehaltvollen Abend, der jetzt schon einen Eintrag in den Terminkalender wert ist.


Thomas Puschmann

 

Freitag, 10. Februar 2017

Auf der Achterbahn des Lebens

Der gebürtige Frankfurter Klaus Jost führte die deutsche Intersport-Gruppe als Vorstand des Genossenschaftsverbundes, gleichzeitig leitete er als Präsident den Verwaltungsrat und damit die Intersport International Corp. mit Sitz in Bern. Im November 2014 schied er nach einem Führungsstreit aus dem Unternehmen aus.
Seitdem ist Klaus Jost in karitativen und wirtschaftlichen Unternehmungen in der Gremienarbeit aktiv.
Die Basis für sein Leben und Wirken ist die Bibel. Darüber, wie er mit Schicksalsschlägen umgeht und wie man mit Werten “die Achterbahn des Lebens“ positiv durchsteht, wird er uns an diesem Abend berichten.

Der Referent


Jürgen Mette



Klaus Jost

2001 – 2014 Führung der deutschen Intersport-Gruppe als Vorstand des Genossenschaftsverbundes
Von 2002 auch Vize- und ab 2009 Präsident des Verwaltungsrats der Intersport International Corp. mit Sitz in Bern
Seit 2014 Berater in karitativen und wirtschaftlichen Unternehmen











Bericht aus der Presse:


Auf der Achterbahn des Lebens – Klaus Jost beim Männervesper Steinheim am 10.02.2017



Es ist schon etwas Außergewöhnliches, wenn man einen Menschen als Redner hat, der einmal ein Unternehmen mit 65000 Mitarbeitern und einigen Milliarden Umsatz geleitet hat. Einer, der Menschen von Angesicht zu Angesicht kennt, die der Normalbürger nur in der Tagessschau, den Politik- und Wirtschaftsnachrichten von Ferne gesehen hat. Das lässt erst einmal eine Kluft von vielen Etagen vermuten. Doch Klaus Jost saß mit den Männern des Männervespers an einem Tisch und freute sich wie sie an den Gesprächen und über die gute, “männliche” Hausmannskost: Hackbraten und Kartoffelsalat.
Dann sprach er sehr persönlich und auf Augenhöhe über die Höhen und Tiefen, die er durchlebt hatte. In seiner Präsentation zeigte er gleich zu Anfang in einem Diagramm mit heftigen Schlangenlinien die Stationen seines Lebens. Das war sehr eindrücklich und er empfahl, dass jeder doch mal für sich selbst in so einer bildlichen Art sein eigenes Leben festhalten sollte. Dieser Rückblick kann einem die nötige Zuversicht geben, wenn wieder schwierige Zeiten anstehen.
Er selbst war zu Anfang vor der Frankfurter Jugendszene durch seine geliebten sportlichen Aktivitäten bewahrt worden. Es folgte ein privates Auf und Ab mit Eltern, Eheschließung (dem wichtigsten Vertrag seines Lebens), Kindern, gemischt mit kaufmännischer Lehre, Arbeitsstellen, später aber auch einer Gemeindeleitung auf der schwäbischen Alb.


Krankheiten in der Familie sorgten für tiefe Einschnitte. Der Sport war aber immer sein Begleiter, und das führte ihn dann auch bis zur Vorstandschaft in dem riesigen Textilunternehmen Intersport. Bis eines Tages nach einer internen Auseinandersetzung der Rausschmiss kam und er nun arbeitslos war.
Diese Situation nutzt er aber für solche Vorträge, in denen er dann auch über den biblischen TÜV für alle Achterbahnen des Lebens spricht. Und über die Werte, die nicht nur in den Höhen des Lebens gelten, sondern auch durch die Krisen hindurch. Christliche Werte, schon angefangen von den zehn Geboten, die wirtschaftlichem Erfolg nicht entgegenstehen, sondern gerade in unserer westlichen Welt die Grundlage für unseren Wohlstand bilden. Werte, die im menschlichen und wirtschaftlichen Beziehungsgeflecht für Klarheit, vertrauensvollen Umgang, Respekt und Wertschätzung sorgen, durchaus auch bei unangenehmen Entscheidungen. Zu diesen Werten gehört auch das Vertrauen in Gott. Das Beispiel war hier Hiob aus dem Alten Testament, der durch die absolute Krise ging, als er alles verlor, sehr einsam und krank wurde, ja für die damalige Zeit unberührbar. Er vertraute Gott und bekam am Ende viel mehr zurück, als er zuvor hatte.
So ermutigte Klaus Jost zum Nachdenken und zum Festhalten an unseren christlichen Werten und daran, dass wir uns zuversichtlich immer wieder an der Hand Gottes aus den Krisen führen lassen können.

Peter Kahlhöfer

 

Freitag, 21. Oktober 2016

Das verzeiche ich Dir/mir nie! – Vergelten, vergessen, vergeben>?

Vergelten, vergessen, vergeben? Jedem von uns ist im Laufe seines Lebens Unrecht geschehen. Jeder von uns hat Schuld. Wie kann man damit umgehen? Was kann man tun, wenn das Erlebte so schlimm ist, dass man nicht vergeben kann? Wie kann man weiterleben, wenn man sich selbst etwas nicht verzeihen kann? Was kann helfen, wenn der andere nicht bereit ist zu verzeihen?
Wie man mit eigenen Handlungen umgeht, die man im Nachhinein bereut und wie man umgekehrt selbst erlittenes Unrecht verarbeitet – auf diese Fragen wird der Andreas Malessa in seinem Referat eingehen.

Der Referent


Jürgen Mette



Andreas Malessa

lebt in der Nähe von Stuttgart

ist Hörfunk- und Fernsehjournalist bei ARD-Sendern, Dokumentarfilmer beim SWR Stuttgart, Zeitungskolumnist und Buchautor von Sachbüchern, Biografien und satirischen Kurzgeschichten. Seine TV-Talkformate und -reportagen machten ihn als kompetenten Gesprächspartner bekannt. 2014 schrieb er das Musical „Amazing Grace“.

Der evangelisch-freikirchliche Theologe ist ein vielgefragter Fachreferent für religiös-kulturelle, sozialethische und kirchliche Themen. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter.


Bericht aus der Presse:


Das verzeiche ich Dir/mir nie! – Vergelten, vergessen, vergeben>? – Andreas Malessa bem Männervesper



Das war ein echtes Highlight beim letzten Männervesper. Andreas Malessa, Hörfunk- und Fernsehjournalist, Theologe, Buchautor und Moderator war nicht nur der Referent des Abends. Er hatte auch eine Botschaft im Gepäck. Kaum angekommen, bildete sich schon vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung eine kleine Menschentraube um ihn. Die hat sich erst wirklich aufgelöst, als es Abendessen gab: Ein leckerer Wurstsalat.
Aber auch während des kurzweiligen und interessanten Vortrags zum Thema hingen ihm die knapp 80 Zuhörer aufmerksam an den Lippen.
Andreas Malessa hat uns auch etwas zum Nachdenken dagelassen und hat einige Aspekte des Themas anschaulich beleuchtet. Ein paar Beispiele: Echte Vergebung schaffen wir Menschen nur selten aus eigener Kraft. Aber wir können die unendlich große Bereitschaft zur Vergebung, die Gott uns gewährt, weitergeben. Jesus hat bereits stellvertretend für uns die Sühne am Kreuz geleistet. Dieses Geschenk können wir weiterreichen. Wenn wir uns darauf berufen, müssen wir die Vergebung nicht selber herstellen. Es gibt also einen guten Grund, auf Gnade zu hoffen. Dies gilt sowohl für die, die selbst schuldig geworden sind, als auch für diejenigen, an denen jemand schuldig geworden ist.


Vergessen und Vergeben sind dabei zweierlei. Vergessen können wir eine Schuld kaum, aber wenn die Zeit auch keine Wunden heilt, so lässt sie sie doch zumindest vernarben.
Das Gegenstück zur Vergebung ist die Rache. Aber Rache ist nicht radikal genug. Sie geht nicht an die Wurzeln, sie verhindert ein geordnetes Zusammenleben, sie räumt nicht das aus, was zwischen den Menschen und zwischen Gott und den Menschen steht.
Während der anschließenden Fragerunde haben wir noch kleine Einblicke in das Leben des Referenten bekommen. Unter anderem wie es dazu gekommen ist, dass er einige Flüchtlinge bei sich zuhause aufgenommen hat und wie es ist, wenn man aus deren Smartphones hören kann, wie in Syrien die Bomben einschlagen oder was sich auf einer Überfahrt auf einem Boot auf dem Mittelmeer abspielt.
Beeindruckt von dem vergangenen Abend sind wir schon gespannt auf das nächste Männervesper am 10. Februar 2017. Referent wird Klaus Jost sein, Ex-Vorstand bei der Firma Intersport mit dem Thema „Auf der Achterbahn des Lebens“.

Thomas Puschmann

 

Freitag, 18. März 2016

Manipulation durch Massenmedien

Wie manipulieren die Massenmedien? Sind die Medien die sogenannte vierte Gewalt?
Hans-Werner Kalb beschäftigt sich schon seit 1978 mit dem Thema Medienwirkung, ihre Wirkung auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Es wird aktuell immer offensichtlicher, dass die hinter den Medien, insbesondere den Massenmedien, vermutete Objektivität zur Mangelware geworden ist und dadurch gewollt oder ungewollt in bestimmte Richtungen Meinungen gemacht werden. Denkt man das weiter, so wird aus der gesteuerten Meinung vieler eine politische Willensbildung und Handlung. Das beeinflußt die Weltpolitik und damit die Geschichte der Menschheit. Beispiele aus der Vergangenheit gibt es dazu genügend. Hans-Werner Kalb möchte uns aufzeigen, wie wir uns Manipulationen bewusst werden und kritischer mit der uns aufgedrängten Informationsflut umgehen können.

Der Referent


Jürgen Mette



Hans-Werner Kalb

Schwäbisch Gmünd

Er studierte Nachrichtentechnik, war anschließend beim ZDF in Mainz, von 1979 bis 2007 beim SDR, später SWR in leitender Funktion in der Technischen Direktion und der Produktionsdirektion.

Seit 2001 nahm er verschiedene Lehraufträge an der Hochschule der Medien und der Berufsakademie Stuttgart wahr. Nebenberuflich engagiert er sich ehrenamtlich vor allem im kirchlichen Bereich.








Bericht aus der Presse:


Manipulation durch Massenmedien – Hans-Werner Kalb beim Männervesper



Gut besucht war das Männervesper in Steinheim, bei welchem der studierte Nachrichtentechniker Hans-Werner Kalb, langjähriger Mitarbeiter beim SDR bzw. SWR, zum Thema Manipulation durch Massenmedien und dessen Umgang sprach. Nach schöner musikalischer Einstimmung durch Martin Wimmer am Klavier und Hans-Peter Stieff an der Trompete und gutem Vesper erläuterte Hans-Werner Kalb, auf welche Art und Weise die Medien manipulieren, wobei er darauf hinwies, dass die Medien schon immer die Kultur verändert hätten. Durch die Vernetzung sei das Entwicklungstempo jedoch exponentiell geworden. Kalb machte auch deutlich, dass es keine wirkliche Objektivität gebe.

Das Erzeugen von Emotionen sei eine wichtige Methode der Manipulation, ebenso die Selektion, zum Beispiel die bewusste Auswahl eines Bildausschnitts oder eines Interviewpartners. Extrem manipulativ sei die Medieninszenierung, bei der eine Echtheit suggeriert wird, die es nicht gibt. Nachrichtensendungen seien häufig inszeniert, Talkshows oft manipulativ. Selbst politisch korrekte Sprache sei schon Manipulation. Eine manipulative Beeinflussung rühre auch daher, dass Politiker und Medien sich gegenseitig beeinflussen. Andererseits betonte Kalb, dass es keine grundsätzlich gelenkte Presse und kein generelles Lügenfernsehen gebe. Die Gleichschaltung von Medien sei sehr selten.


Im Hinblick auf den Umgang mit den Medien empfahl Kalb, sich eine kritische Distanz zu bewahren, die Nutzung von Medien zeitlich zu begrenzen und lieber eine gute Tageszeitung zu lesen. Da zu viele Informationen kontraproduktiv seien, genüge es, einmal am Tag die Nachrichten zu schauen. Informationsflut führe zu Orientierungslosigkeit. Die Dauerberieselung durch die Medien lenke von den wichtigen Themen des Lebens ab. Man müsse sich die Zeit nehmen, über den Sinn des Lebens nachzudenken, und sich die Frage stellen, was Gott für uns geplant hat. Nach sehr reger Diskussion endete ein spannender Abend.

Referent beim nächsten Männervesper am 21.10.2016 ist Andreas Malessa, bekannter Hörfunk- und Fernsehjournalist, Theologe und Buchautor.

Markus Labatzky

 

Freitag, 23. Oktober 2015

Männer wollen nur das Eine – Ihre Ruhe

Von Jürgen Mette stammt der Ausspruch: Männer brauchen Ihre Ruhe. Männer gönnen sich den Rückzug, Frauen müssen weiterarbeiten.

In seinem Vortrag wird er auch auf das Thema Krankheit und Einschränkungen eingehen.

Als Jürgen Mette während eines Fernsehdrehs mehrfach von einem unkontrollierten Zittern überfallen wird, ahnt er, dass mehr als Kälte und Erschöpfung dahinterstecken. Eine Reihe ärztlicher Untersuchungen bringt schließlich die deprimierende Gewissheit: Parkinson ist in sein Leben getreten. Ein Leben, das vorher bestimmt war durch sein hohes Maß an Energie, Lebensfreude und einen vollen Terminkalender, wird nun von der unheilbaren Krankheit beeinflusst.

Jürgen Mette nimmt mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen einer chronischen Krankheit, die seinen Alltag mehr und mehr prägt.
Skurrile und niederschmetternde Erlebnisse haben darin ebenso Platz wie Mut machende Erfahrungen und tiefe Einsichten darüber, was im Leben trägt und wirklich zählt.

Der Referent


Jürgen Mette



Jürgen Mette

Jahrgang 1952

evangelischer Theologe.

Der im Erstberuf gelernte Zimmermann war nach seiner theologischen Ausbildung u. a. Jugendpastor und Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien.

Seit 2009 lebt Jürgen Mette mit der Diagnose „Morbus Parkinson“. Über seine Erfahrungen mit dieser Krankheit schrieb er das Buch „Alles außer Mikado – Leben trotz Parkinson“, das im Januar 2013 nach wenigen Monaten den Sprung in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat.




Bericht aus der Presse:


Jürgen Mette beim Männervesper in Steinheim



Auf reges Interesse stieß wieder einmal das Männervesper in Steinheim. Referent war der evangelische Theologe und Buchautor Jürgen Mette, der zum Thema „Männer wollen nur das Eine – ihre Ruhe!“ sprach. In das Thema führte der gespielte Sketch „Feierabend“ von Loriot ein, der für allgemeine Heiterkeit sorgte.

Nach dem leckeren Vesper erläuterte Jürgen Mette die Gründe für das Ruhebedürfnis und das Schweigen der Männer: Männer fürchteten sich davor, im Job und in der Ehe ersetzbar zu sein. Sie hätten Angst vor Nähe und Emotionen und seien mit den pubertierenden Kindern, bei Stimmungschwankungen des Partners und im Beruf häufig überfordert. Das Grundproblem der Männer sei deren Leistungsdenken und dass sie alles selbst regeln wollten. Sie wollten sich nicht gerne helfen lassen und hätten Schwierigkeiten, an die Gnade Gottes zu glauben. Der größte Stressfaktor sei ihre Flucht vor Gott.

Jürgen Mette wies darauf hin, dass Gott, wie in der Bibel nachzulesen, mit Unterstützung eher schwacher Männer Bedeutungsvolles getan hat. Er zeigte den Zuhörern große Chancen auf: Ein Mann sei dann ein echter Mann, wenn er an Jesus Christus glaubt, wenn er betet und nach biblisch-ethischen Maßstäben lebt, wenn er Männerfreundschaften pflegt und seinen Lebenstraum lebt.

Mette sprach in diesem Zusammenhang auch von seinen eigenen Erfahrungen: Er gab nach seiner Erkrankung an Parkinson diverse Vorstands- und Aufsichtsratsmandate auf und genießt es seitdem, sich seiner eigentlichen Berufung, dem Predigen und Schreiben von Büchern, widmen zu können.

In der kurzen Pause zwischen den beiden Vortragsteilen spielte der Steinheimer Posaunenchor, der den Abend wieder einmal in glänzender Weise musikalisch umrahmte, ganz spontan auch mit einer Kantate von Johann Sebastian Bach, dem Lieblingskomponisten des Referenten. Jürgen Mette zeigte sich hiervon begeistert. Es war insgesamt ein schöner Abend mit Tiefgang, bei dem dank des ausgeprägten Humors des Referenten auch das Lachen nicht zu kurz kam.

Markus Labatzky

 

Freitag, 20.Februar 2015

Reich, berühmt, erfolgreich – und dann?

Josef Müller ist mit seinen TV-Auftritten bei Sandra Maischberger, Anne Will,
Peter Hahne und vielen mehr das Medienphänomen des vergangenen Jahres.
Josef Müller ist in der Münchner High Society so etwas wie ein Geheimtipp, wenn es um die Geldanlagen geht.
Man vertraut ihm große Summen an, damit er sie vermehrt. Der Steuerberater findet selbst Geschmack am Luxus.
Als das eigene Geld für ein Leben in Saus und Braus nicht mehr reicht, bedient er sich am Geld seiner Klienten.
Vom Liebling der Schickeria wird Josef Müller schließlich zum Millionenbetrüger und landet im Knast. W
arum er erst dort wahren Reichtum gefunden hat, das erzählte er beim Männervesper der Evang. Kirchengemeinde Steinheim.

Der Referent


Josef Müller

Josef Müller

Jahrgang 1955

Josef Müller wurde zum genialen Anlage- und Steuerberater der Münchner Schickeria.
Er blickt zurück auf ein Leben mit unglaublichen Abenteuern, die zu seinem vollkommen verrückten Leben gehörten. Einem Leben, das von außergewöhnlichen Ereignissen gezeichnet war und zu einem veritablen «Schurkenstück» auszuarten drohte. Im Jahr 2006 wollte und konnte er sein Leben ändern und hat seitdem wundersame und aufregende Dinge erlebt.






Bericht aus der Presse:


Ziemlich bester Schurke beim Männervesper in Steinheim



Fast 100 Männer wollten am 20. Februar 2015 Josef Müller live erleben und kamen zum Männervesper, das im Evangelischen Gemeindehaus in Steinheim stattfand. Josef Müller, Autor des sehr erfolgreichen Buches „Ziemlich bester Schurke“, sprach zum Thema „Reich, berühmt, erfolgreich und dann?“. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Männerchor der Eintracht Sontheim, die mit ihren Liedern den Besuchern viel Freude machten. Natürlich durfte auch ein gutes Vesper nicht fehlen.

Josef Müller, bekannt durch eine Vielzahl von Medienauftritten, erzählte aus seinem aufregenden Leben: Seit seinem 17. Lebensjahr ist Josef Müller infolge eines Verkehrsunfalls querschnittsgelähmt. Dieses Handicap führte dazu, dass er anderen zeigen wollte, wozu er trotz Behinderung in der Lage wäre. Müller entwickelte sich zum erfolgreichen Steuerberater mit 4 Steuerkanzleien und 50 Mitarbeitern. Er hatte u. a. ein Haus am Gardasee und ein eigenes Boot. Er hatte es also geschafft. Doch von der Gier gepackt, wollte Müller mehr. Der Lebensstil wurde immer kostspieliger, sodass sich Müller schließlich am Geld seiner Mandanten bediente, das diese ihm zur lukrativen Anlage anvertraut hatten. Das ging auf Dauer nicht gut. Müller wurde 2006 zu einer Gefängnisstrafe von 5 Jahren und 4 Monaten verurteilt.



Müller berichtete von der Wende seines Lebens: Im Gefängnis fiel ihm das Neue Testament in die Hände, und er begann darin zu lesen. Diese Lektüre brachte ihn zu der Selbsterkenntnis, im Leben falsch abgebogen zu sein. Ihm wurde klar, dass sein bisheriges Leben wie ein Kartenhaus zusammengefallen war. Von der guten Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes zu den Menschen berührt, entschied sich Müller zur Lebensübergabe an Jesus, zu dem er seitdem eine lebendige Beziehung pflegt. Die Einnahmen aus seinem Buch gehen an seine Gläubiger, die er um über 7 Mio. Euro geprellt hatte. Zum Schluss seines Vortrags wies Müller darauf hin, dass es nicht wichtig ist, was man im Leben finanziell erreicht. Entscheidend ist vielmehr, wo es hingeht, wenn das Leben vorbei ist. So ging ein spannender Abend zu Ende.

Als Referent des nächsten Männervesper am 23.10.2015 ist Jürgen Mette eingeladen, u. a. Autor des erfolgreichen Buches „Alles außer Mikado – Leben trotz Parkinson.“

Markus Labatzky

 

Freitag, 24.Oktober 2014

Familienleben statt Knast

Straffällig gewordene Jugendliche erfahren Familienleben

Der Seehaus e.V. betreibt die Modellprojekte für straffällige Jugendliche „Seehaus Leonberg“ und „Seehaus Störmthal“ bei Leipzig seit 2011 als „Jugendstrafvollzug in freier Form“. Tobias Merckle berichtet über seine Vision vom Jugendstrafvollzug in freier Form für jugendliche Straftäter und wie diese im Seehaus Leonberg Realität wurde.
Tobias Merckle hat sich 13 Jahre darauf vorbereitet, eine solche Alternative zum Jugendstrafvollzug anzubieten. International hat er fünf Jahre bei Prison Fellowship International in der Schweiz und dann in den USA Erfahrungen gesammelt.
Wir erhalten Einblicke in ein Projekt, das auf ein selbstständiges Leben in Freiheit vorbereitet, zur Verantwortung erzieht und damit Kriminalität verhindert.

Der Referent


Tobias Merckle

Tobias Merckle

Jahrgang 1970
Studiengang Sozialpädagogik, Schwerpunkt Straffälligen-Arbeit
Geschäftsführender Vorstand des Seehaus e. V.
Seit 2003 Leiter des Seehaus Leonberg, ein Modellprojekt für straffällige Jugendliche als Alternative zum herkömmlichen Jugendstrafvollzug
Motto: „Wir investieren in Vorbilder statt in Mauern“






Bericht aus der Presse:


Familie statt Knast – Tobias Merckle beim Männervesper in Steinheim



55 Männer fanden sich am 24. Oktober 2014 im Evangelischen Gemeindehaus in Steinheim ein, wo im Rahmen eines Männervespers Tobias Merckle das von ihm geleitete Seehaus in Leonberg vorstellte. Hierbei handelt es sich um eine Einrichtung für straffällig gewordene Ju-gendliche, in welcher die zu Freiheitsstrafen verurteilten Jugendlichen nicht einfach wegge-sperrt werden, sondern für die Dauer ihrer Haft in Familien leben und sich in einem harten und durchstrukturierten Alltag bewähren müssen.

Bereits im Jahr 1990 hatte Tobias Merckle ein besonderes Erlebnis, das für sein weiteres Le-ben bestimmend sein sollte. Wie Merckle berichtete, erhielt er beim Bibellesen von Gott den klaren Auftrag, sich um straffällig gewordene Jugendliche zu kümmern und ihnen eine Alter-native zum klassischen Gefängnis zu schaffen. Tobias Merckle hat sich daraufhin viele Jahre auf seine spätere Tätigkeit vorbereitet: Er studierte Sozialpädagogik und arbeitete in verschiedenen Gefängnissen (unter anderem in den USA, England und Brasilien), wo er wertvolle Einblicke erhielt und wichtige Erfahrungen sammelte.

Im Seehaus erhalten die jugendlichen Straftäter eine Lebensperspektive und bekommen durch das von den Mitarbeitern vorgelebte Christsein etwas vom christlichen Glauben mit.


Die Jugendlichen machen einen Schulabschluss und durchlaufen eine Berufsausbildung. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, auch für ihr eigenes Tun. So finden auch Ge-spräche der Jugendlichen mit Opfern von Straftaten statt. Untergebracht sind die Jugendli-chen in Familien, wo sie teilweise zum ersten Mal ein intaktes Familienleben – zum Beispiel bei gemeinsamen Mahlzeiten oder beim Gesellschaftsspiel – erfahren. Sport ist im Seehaus sehr wichtig, aber auch Musik und andere Hobbies spielen eine Rolle. Sonntags wird ein Got-tesdienst gefeiert. Die Jugendlichen lernen Disziplin: Es wird von ihnen erwartet, dass sie die strengen Regeln einhalten. Fehlverhalten wird nicht toleriert. Wer sich an die Regeln nicht hält, muss das Seehaus verlassen und ins Gefängnis. Die Jugendlichen sind im Durchschnitt 12 bis 18 Monate im Seehaus, bevor sie in die Freiheit entlassen werden. Den überaus inte-ressanten Ausführungen von Merckle schloss sich eine lebhafte Fragerunde an.

Beim nächsten Männervesper am 20.02.2015 wird Josef Müller, Autor des sehr erfolgreichen Buches „Ziemlich bester Schurke“, zu den Männern sprechen.

 

Freitag, 21. März 2014

Mangelware Zeit

Wie wir unseren kostbarsten Rohstoff veredeln können

„Ich habe keine Zeit“ ist einer der häufigsten Sätze unserer Tage.
Hetze bestimmt das Lebensgefühl – bei Geschäftsleuten, aber auch bei Schülern und Rentnern.
Um so überraschender ist die provozierende Aussage von Referent Marcus Mockler, der behauptet: „Wir haben mehr Zeit als jede Generation vor uns.“
Wie wir das Beste aus dieser Ressource machen können, war das Thema dieser Veranstaltung.“

Der Referent

GerdiStoll

Marcus Mockler

Journalist, Publizist, Management- und Kommunikationstrainer.
Redaktionsleiter des Evangelischen Pressedienstes (epd) für Baden-Württemberg.
Er ist verheiratet und hat acht Kinder.
Seine Familie lebt in St. Johann bei Reutlingen









Bericht aus der Presse:


Mangelware Zeit – Volles Haus beim Männervesper in Steinheim



Am 21. März 2014 referierte im Evangelischen Gemeindehaus in Steinheim der Journalist Marcus Mockler zum Thema „Mangelware Zeit – Wie wir unseren kostbarsten Rohstoff veredeln können.“ Marcus Mockler ist nebenberuflich auch als Management- und Kommunikationstrainer tätig. Für die sehr ansprechende musikalische Umrahmung sorgte der Männerchor Steinheim unter Leitung von Harald Geisler.

Nach einem schmackhaften Vesper erläuterte Marcus Mockler, dass keine der früheren Generationen mehr Zeit gehabt habe als die unsere: Wir haben eine längere Lebenserwartung und eine geringere Lebens- und Wochenarbeitszeit. Außerdem helfe die moderne Technik Zeit zu sparen. Dass wir trotzdem unter Zeitmangel leiden, erklärte Mockler damit, dass unser Alltag mit mehr Stress verbunden ist, dass wir im Internet und vor dem Fernseher sehr viel Zeit verbringen und in einer Mega-Multi-Optionsgesellschaft leben mit einem riesigen Angebot an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Anschließend entlarvte der Referent einige Lügen in Zusammenhang mit der Zeit. So stellte er unter anderem klar, dass sich der Mensch nicht über seine Arbeit definiere. Man sei kein besserer Mensch, wenn man viel Arbeit und wenig Zeit habe.

Im weiteren Verlauf wartete Mockler mit einer Reihe praktischer Tipps auf. Er machte deutlich, dass die Zeit letztlich gerecht verteilt sei, da jeder Mensch pro Tag 24 Stunden zur Verfügung habe. Vor allem sei die Frage zu klären, was einem wirklich wichtig ist, und seine Zeit dementsprechend zu planen. Damit der Tag ein Erfolg wird, empfahl er, Tagesprioritäten festzulegen, also Dinge zu bestimmen, die erledigt werden müssen. Außerdem sei es sinnvoll, seinen Arbeitsplatz aufzuräumen, die Leistungskurve zu beachten und vor allem auch Ruhezeiten einzuplanen, wobei sich hier besonders der Sonntag anbiete.

Gegen Ende seines Vortrags riet Mockler, bei aller Zeitplanung auch seinen eigenen Tod zu bedenken. Jeder müsse einmal über seine Zeit Rechenschaft ablegen. Das Leben hier habe Auswirkungen auf das Leben nach dem Tod. Deshalb sei es wichtig, die Weichen richtig zu stellen. Unter Hinweis auf Johannes 3, 16 machte der Referent klar, dass nur derjenige, der an Jesus Christus glaube, ewiges Leben habe und nicht verloren gehe. Gut sei es, sein Leben so zu leben, als wäre heute der letzte Tag.

 

Freitag, 18. Oktober 2013

Was eine Frau bewegt

Beobachtungen einer langjährigen Ehefrau

Es gibt viele Bücher über das Wesen des Mannes, über die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau. Diese Bücher habe ich im Regal gelassen.
Ich habe mich entschieden, den Gedanken Raum zu geben, die mir gekommen sind, als ich über meine Beziehung zu meinem Mann, unserer Familie und zu anderen nachdachte. Ob wir verheiratet sind oder nicht: Höhen und Tiefen bleiben nicht aus.

Was stärkt? Was gibt die Zielrichtung an, damit mein Leben gelingen kann?

Die Referentin

GerdiStoll

Gerdi Stoll

Gerdi Stoll ist Pädagogin und Autorin.
Zusammen mit ihrem Ehemann Claus-Dieter Stoll
ist sie unter anderem auch in der Ehearbeit engagiert.
Beide wohnen in Mötzingen.







Bericht aus der Presse:


Was eine Frau bewegt – Gerti Stoll beim Männervesper



Auf reges Interesse stieß das Männervesper, das am 18. Oktober 2013 im Evangelischen Gemeindehaus in Steinheim stattfand. Zum ersten Mal hatte das Vorbereitungsteam eine Frau als Referentin eingeladen. Frau Gerti Stoll, Pädagogin und Autorin aus Mötzingen bei Nagold, sprach zum Thema “Was eine Frau bewegt – Beobachtungen einer langjährigen Ehefrau.” Musikalisch umrahmt wurde der Abend wieder vom Steinheimer Posaunenchor, der seine Zuhörer bestens unterhielt. Nach dem ersten Musikstück stimmte Loriots bekannter Sketch “Das Frühstücksei” in den Abend ein, glänzend gespielt von Heike und Thomas Puschmann.


Nach gutem Vesper stellte Gerti Stoll in ihrem Referat unter Hinweis auf Adam und Eva klar, dass Gott Mann und Frau nicht als Konkurrenten geschaffen habe, sondern als Partner, die sich ergänzen. Im Hinblick auf die Familie erläuterte Frau Stoll, dass es bedeutsam sei, sei-nen Kindern zu zeigen, dass sie einem wichtig sind. Man(n) solle sich für ihren Alltag inte-ressieren, sie in den Arm nehmen und ihnen sagen, dass man stolz auf sie ist. Insbesondere für die Entwicklung heranwachsender Söhne sei es wichtig, dass sie eine Vaterfigur haben, um sich orientieren zu können. Erwachsene Kinder solle man ihren eigenen Weg finden lassen und sich nicht unnötig einmischen. Vorbild sei hier der Vater aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, der den in die weite Welt ziehenden Sohn nicht zurückhält und ihn nach dessen Scheitern mit Freuden wieder bei sich aufnimmt.

Erwachsene Kinder solle man ihren eigenen Weg finden lassen und sich nicht unnötig einmischen. Vorbild sei hier der Vater aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, der den in die weite Welt ziehenden Sohn nicht zurückhält und ihn nach dessen Scheitern mit Freuden wieder bei sich aufnimmt.


Gerti Stoll empfahl den Anwesenden, auf ihre Gesundheit zu achten und z. B. das Angebot der jährlichen Vorsorge-Untersuchungen zu nutzen. Die Referentin stellte ferner die Bedeu-tung von Männerfreundschaften heraus, die sie als Kostbarkeit bezeichnete. Frau Stoll erklärte, Männer und Frauen hätten eine unterschiedliche hirnorganische Struktur mit der Folge, dass es für Männer eine größere Anstrengung bedeute, ihre inneren Empfindungen in Worte zu fassen. Sie machte deutlich, dass Mann und Frau seit dem “Rausschmiss” aus dem Paradies in Spannung miteinander leben und dass heute Ehen viel zu schnell aufgegeben werden. Es lohne sich herauszufinden, welche “Liebessprache” der andere spreche. Der eine freue sich über ein Geschenk, dem anderen sei gemeinsame Zeit wichtig, der dritte brauche Lob und Anerkennung. Weitere “Liebessprachen” seien Zärtlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Zum Vormerken: Am 21. März 2014 findet das nächste Männervesper statt.

 

Freitag, 22. Februar 2013

Warum das Leid?

Unsere Sehnsucht nach Hoffnung

Der Schock sitzt tief nach dem gewaltsamen Tod eines 22-jährigen Heidenheimers, der auf offener Straße
niedergestochen wurde, der Amoklauf von Winnenden, das Erdbeben auf Haiti oder ein Schicksalsschlag in unserem eigenen Leben – es gibt so viel Leid in dieser Welt. Und das lässt sich nicht weglächeln. Es ist wie ein Stachel in der Seele. Fragen kommen auf.

Wo warst du, Gott? Wie kann ein liebender Gott das zulassen? Oder auch einfach nur: Warum? Steffen Kern sucht Antworten, die standhalten und existenziell tragen. Und er ermutigt zu einem Leben in einer unvollkommenen Welt. Ein sicherlich spannender Abend unter Männern, an dem neben einer deftigen Vesper auch der gegenseitige Austausch wichtig ist. Herzliche Einladung hierzu.

Der Referent

Steffen-Kern-web-1106_04

Steffen Kern

Pfarrer und Journalist, verheiratet, zwei Kinder.
Seit 2008 Vorsitzender der Apis.
Mitglied der württembergischen Landessynode.

Autor mehrerer Bücher.

Radio-Pfarrer bei Hit-Radio Antenne 1.

Wohnhaft in Walddorfhäslach.





Bericht aus der Presse:

Keine Antwort auf die Warum-Frage

Steffen Kern zu Gast beim Männervesper


STEINHEIM. Auf die Frage nach dem “Warum” gibt es letztlich keine Antwort, die den Betroffenen weiterhilft.
Für den Rundfunkpfarrer bei Hit-Radio Antenne 1 und Journalisten Steffen Kern ist dies “unbefriedigend”, wie er beim Männervesper am Freitagabend einräumte.

KLAUS-DIETER KIRSCHNER

Seitens des Initiativkreises Männervesper hatte im gut besetzten Bonhoeffer-Saal des evangelischen Gemeindehauses Heinz Wittlinger den Gast aus Walddorfhäslach willkommen geheißen und Missionar a.D. Helmut Bentz den Vater zweier Kinder und Vorsitzenden der Altpietisten im Rahmen eines Interviews näher vorgestellt.

Der Vortrag Kerns stand unter der Überschrift: “Warum das Leid? Unsere Sehnsucht nach Hoffnung”. Am Beispiel der Bibel-Schülerinnen Anita (24) und Rita (25) aus Brake, die im Jemen im Rahmen ihrer Ausbildung ein Pflegepraktikum machten und dort von Islamisten ermordet wurden, zeigte Steffen Kern die Hilflosigkeit und die Verzweiflung der Menschen angesichts dieses Dramas und manch anderer Ereignisse auf und verdeutlichte wie die verschiedenen großen Weltreligionen “mit dem Urschrei Warum” umgehen.


Im Islam gebe es keine Glücksverheißungen, nur die Gottesferne und einen Allah, der weit weg sei sowie eine Weltverachtung der Märtyrer. Der Hinduismus empfehle das Leid auszuhalten. Im Buddhismus rate man, sich vom Leid zu lösen und es wegzumeditieren. Die Philosophen würden auf dem Standpunkt stehen, man möge nicht jammern, sondern alles mit Würde ertragen.

Für Steffen Kern “ist die Warum-Frage so etwas wie der Fels des Atheismus” und für viele Menschen ein großes Hindernis, “an einen liebenden Gott zu glauben”. Die Christen aber wüssten “um einen Gott, der nicht im Himmel bleibt, sondern in seinem Sohn auf die Erde kam… und am Kreuz schrie: Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?” Die wertvollsten Texte seien von Menschen verfasst worden, die großes Leid erfuhren: Dietrich Bonhoeffer und Paul Gerhardt. Viele der Lieder seien Trosttexte auf eine Hoffnung hin, die über diese Welt hinaus strahle. Letztlich könnten auch die Christen die Warum-Frage nicht beantworten und hielten sich an Christus, der mitten im Leid Trost, Weg und Hoffnung vorgelebt habe, schloss Steffen Kern.

 

Freitag, 19. Oktober 2012

Werte neu gefragt?

  • Warum wird diskutiert, debattiert, geschwätzt und philosophiert über Wert?
  • Was ist heute W(w)ert darüber nachzudenken?
  • Was ist mit Traditionen als Quelle für Werte?
  • Es gibt christliche Werte, doch wo sind diese zu finden? Kann der Glaube dazu helfen,
    dass unser Leben Werte und dadurch an Wert gewinnt?

Der Referent

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Werner Schmückle

Pfarrer, Leiter der Missionarischen Dienste der Württembergischen Landeskirche,
60 Jahre alt, verheiratet, 3 erwachsene Töchter, wohnhaft in Stuttgart – Birkach










Bericht aus der Presse:

Männervesper in Steinheim – Ein wertvoller Abend

Am 19. Oktober 2012 fand im
Evangelischen Gemeindehaus in Steinheim das zweite Männervesper in diesem Jahr statt. Pfarrer Werner Schmückle aus Stuttgart
referierte vor 65 Männern zum Thema „Werte neu gefragt?“ Für gute Laune sorgte der Steinheimer Posaunenchor, der den Abend
musikalisch umrahmte. Mit einem humorvollen Anspiel führten Suse Schneider und Silvia Nagel in das Thema ein. Im Interviewstil
wurde sodann der Referent vorgestellt. Nach einem leckeren und reichlichen Vesper beschrieb Werner Schmückle die aktuelle
Situation in unserer Gesellschaft. Häufig stünden nicht die sachliche Auseinandersetzung im Vordergrund, sondern Schmähungen
des Gegenübers. In diesem Zusammenhang fiel das anschauliche Wort „Rüpelrepublik“. Dem stellte Schmückle die
baden-württembergische Landesverfassung mit ihrem heute wenig beachteten Gottesbezug gegenüber.
So sei nach Artikel 12 der
Landesverfassung die Jugend in der Ehrfurcht vor Gott und im Geiste der christlichen Nächstenliebe zu erziehen. Der Referent
erläuterte weiter das Phänomen der Erlebnis- und Spaßgesellschaft, in der die zehn Gebote und die Moral keinen Platz mehr
hätten. Schmückte führte weiter aus, dass in der Folgezeit nach dem 11. September 2001 von allen Seiten der Ruf nach Werten
wieder lauter wurde und vom Ende der Spaßgesellschaft die Rede war. „Schafft die Spaßgesellschaft ab! Sonst geht die soziale
Lebensqualität in Deutschland verloren“, so habe es der Zukunftsforscher Opaschowski einmal formuliert.
Selbst die Zeitschrift „Stern“ brachte 2005 eine ganze Serie mit den Themen Ehrlichkeit und
Fairness, Gerechtigkeit, Verantwortung und Pflichtbewusstsein, Respekt und Anstand, Mitgefühl, Courage und Treue. Nach
lebhafter Diskussion an
den einzelnen Tischen über die
Frage, wie man im Leben Werte findet, zeigte der Referent am Beispiel der biblischen Geschichte über Zachäus auf, was notwendig
ist, um Werte leben zu können. Nur derjenige, der erfährt, dass sein Leben wertvoll ist und dass er von Gott geliebt wird,
könne Werte wirklich leben. Weitere Voraussetzung sei eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, die es nur bei Jesus
gebe. Notwendig sei schließlich eine Hoffnung, die es in der Spaßgesellschaft nicht gebe, die aber der Sauerstoff für das
menschliche Leben darstelle. So könne dann aus der von Egoismus und Selbstsucht geprägten Ich-AG eine GmbH werden, also eine
„Gesellschaft mit begründeter Hoffnung“. Zum vormerken: Am 22. Februar 2013 findet das nächste Männervesper statt.

Freitag, 6. März 2012

Männer im Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie, Freizeit und
Ehrenamt

Viele Männer haben schon lange ein Vereinbarkeitsproblem zwischen diesen 4 Lebensbereichen, weil sie alle Präsenz, Zeit und Kraft von ihm einfordern. Immer nur „geben“ geht aber nicht.

  • Warum Männer gerne arbeiten und gerne Familie leben und sich ehrenamtlich engagieren.
  • Was sind Anzeichen von überforderung? Warum es wichtig ist, diese zu erkennen.
  • Kann „Mann“ Prioritäten setzen und diese dann auch leben?
  • Welche männlichen Ideen gibt es, in diesem Spannungsfeld besser zurecht zu kommen?

Ein thematischer Abend unter Männern, an dem auch der gegenseitige Austausch wichtig ist.

Der Referent

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Stephan Burghardt

Frickenhausen bei Nürtingen,
Geschäftsführer des Ev. Männerwerkes und des Landesausschuss DEKT Württemberg.








Bericht aus der Presse:

Endlich wieder Männervesper!

Nach mehrjähriger Pause fand am
16.03.2012 wieder einmal ein Männervesper statt, zu dem sich 85 Männer in das Evangelische Gemeindehaus in Steinheim einfanden.
Dort referierte Stephan Burghardt aus Frickenhausen bei Nürtingen über das Thema „Männer im Spannungsfeld zwischen Beruf,
Familie, Freizeit und Ehrenamt.“ Musikalisch umrahmt wurde das Männervesper von schöner Klaviermusik.
Zunächst führte ein vielfach bewährtes Anspielteam mit Witz und Humor in das Thema ein. Nach
einem leckeren Vesper erläuterte Stephan Burghardt im ersten Teil des Referats, dass die Arbeit für den Mann Sinngeber Nummer
eins ist. Männer mögen es, sich und anderen zu beweisen.
Dem Leistungsprinzip der
Arbeitswelt wurde Gottes bedingungslose Liebe als wohltuender Kontrast gegenübergestellt. Auf Zuspruch bei den Zuhörern stieß
folgendes Zitat von Voltaire: „In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen
Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“
Nach angeregter
Diskussion an den einzelnen Tischen setzte der Referent seinen Vortrag mit dem Bereich Freizeit und Ehrenamt fort und
erläuterte das Phänomen des Freizeitstresses. Er wies darauf hin, dass man nicht jedes Freizeitangebot annehmen müsse. Es sei
wichtig, sich ausreichende Freiräume zu schaffen und sich hin und wieder eine Auszeit zu gönnen.
Nach einer weiteren
Diskussionsrunde sprach der Referent noch über das Themenfeld Familie und stellte heraus, dass insbesondere Jungs für eine gute
Entwicklung Ihre Väter als Gegenüber brauchen.
Der Referent machte
abschließend deutlich, dass es angesichts des aufgezeigten Spannungsfeldes unabdingbar ist, dass „Mann“ Prioritäten setzt und
darüber entscheidet, was wirklich wesentlich für ihn ist. Vorzumerken ist der 19. Oktober 2012, an dem das nächste Männervesper
stattfinden wird.

 

Freitag, 20. Oktober 2006

1001 Fragen zum Islam. Unterschiede zum Christentum und Möglichkeiten der Begegnung

  1. Wer ist Allah im Islam?
  2. Rituale und Bedeutung des Ramadan?
  3. Moslems und Christen im Libanon?
  4. Der Islam hat vielerlei Gesichter – welches ist das echte?
  5. Ist Fasten nur Verzicht auf Nahrung?
  6. Möglichkeiten zum Frieden zwischen Moslems und Christen?
  7. Glauben Christen und Muslime an denselben Gott?

1001. „Unser Vater“ – können Christen und Muslime gemeinsam beten?

Referent

Dr. Hanna Nouri Josua, Weissach im Tal, geboren im Libanon, ist Geschäftsführer der Evang. Ausländerseelsorge und Pfarrer der Arabischen Evangelischen Gemeinde Stuttgart.

Freitag, 21. Oktober 2005

Multimediagesellschaft im weltweiten Netz (www) von 1 Milliarde
Computern – ist die Schöpfung selbst ein Informationsnetz?

  • Rasante Entwicklung der Computervernetzung
  • Multi-Media- Gesellschaft
  • Virtuelle und maschinelle Robotik
  • Sind Atome die Schöpfungsbausteine oder ist die Schöpfung ein Netz von
    Informationsmodulen?
  • Welche Instanzen steuern letztlich die vielfältigen Informations-
    komplexe?
  • Engel/Widerengel als Gottes Agenten im Schöpfungs-Internet?
  • Der Mensch im Ebenbild als Partner des Schöpfers
  • Hoffnungszeichen

Referent

Prof. Horst W. Beck,
Baiersbronn, ist einer der Institutsleiter vom Institut für Naturphilosophie und Grenzfragen der Wissenschaften.

Freitag, 15. Oktober 2004

Wenn der Leib ausdrückt, was die Seele
reindrückt!

Leib, Seele und Geist sind eine Einheit. Verdrängtes z. B. sucht seinen Ausweg. Nicht selten kann es zu organischen Leiden kommen, die im seelischen Bereich ihre Ursachen haben. Wie solche entstehen, wie man sie entschlüsselt und was man vorbeugend tun kann, darum wird es in den Ausführungen von Heinrich Kaufmann gehen.

Referent

Heinrich Kaufmann, Schwäbisch Gmünd / Schönblick, Gründer und langjähriger Leiter der „Christlichen Beratungsstelle Mücke“.

Freitag, 21. Februar 2003

Alle zerren an mir, was schützt mich vor dem
zerreißen?

Das “Zerren” werden wir nicht vermeiden können, aber eine gefestigte Persönlichkeit gibt einen Schutz vor dem “zerreißen”. Ein 7-Schritte Programm wird erläutert.

Referent

Georg Terner,
Liebenzell, Ausbildung im Seminar der Liebenzeller Mission, Prediger in Liebenzeller Gemeinschaften, Jugendreferent im evang. Jugendwerk, Stadtmissionar in Stuttgart, Landesreferent im CVJM, Studienleiter eines Bibelkollegs bei der Liebenzeller Mission, Landesbeauftragter für Evangelisation und Mittlere Generation im Altpietistischen Gemeinschaftsverband.

Freitag, 14. November 2003

Sind sie schwindelfrei?

Von Wahrheit, Lüge und Wahrhaftigkeit. Niemand von uns will angelogen werden, das ist unangenehm und zerstört Vertrauen. Was, wenn jemand etwas geschenkt bekommt, was ihm gar nicht gefällt? Was, wenn der Chef es für notwendig hält, mit der Wahrheit locker umzugehen? Was, wenn ich lügen muss, um Menschen zu schützen?

Referent

Pfr. Joachim Stricker (bekannt von den „Steinheimer Zeltwochen“)